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26.05.2015

NürnbergMesse: Fränkisches Messe Know-how wird zum bayerischen Exportschlager

Nürnberg (obx) - Der Norden Bayerns entwickelt sich immer mehr zur Drehscheibe für Messen und Kongresse mit globaler Bedeutung. Motor der Entwicklung: die NürnbergMesse Group. In nur vier Jahrzehnten hat sich die fränkische Messegesellschaft vom regionalen Ausstellungsveranstalter zum Global Player und einer der 15 größten Messegesellschaften der Welt entwickelt. Der gesamte Freistaat profitiert davon: Die mehr als 170 Fachmessen und Veranstaltungen auf dem Nürnberger Messegelände sind heute wichtiges Schaufenster für die Wirtschaft, vor allem für den bayerischen Mittelstand.

Der Weg des Großraums Nürnberg zur Metropolregion mit europaweiter Ausstrahlung ist ganz wesentlich durch die Internationalisierung der NürnbergMesse mit ihren aktuell jährlich rund 1,4 Millionen Besuchern und 30.000 Ausstellern geprägt. Auch angrenzende Regionen wie Ostbayern oder Thüringen profitieren davon. Ihnen eröffnet der Messeplatz Nürnberg das Tor in die Weltmärkte.

Mehr als eine dreiviertel Milliarde Euro haben der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg als Hauptgesellschafter der NürnbergMesse in den letzten Jahrzehnten in den nordbayerischen Messestandort investiert. Heute verfügt Nürnberg über ein Messe- und Kongressgelände, das auch internationalen Ansprüchen gerecht wird und beispielsweise mit seiner neuesten Halle 3A als erste Messegesellschaft die höchste Auszeichnung in Gold der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten hat.

Know-how aus Franken für den weltweiten Messe-Markt

Für viele Branchen veranstaltet die NürnbergMesse in der Frankenmetropole weltweit führende Leitmessen, etwa im Bereich Bio, Coatings, Druckguss, Glas, Heimtier oder Kälte und Klima. 21 Besucherrekorde meldete die NürnbergMesse alleine 2014, etwa bei so wichtigen Messen wie der BrauBeviale (1.133 Aussteller), der HOLZ-HANDWERK und auch der FachPack mit zuletzt sogar 1.499 Ausstellern.

Das in Nürnberg erarbeitete Know-how bei der Durchführung von Messen und Tagungen entwickelt sich aber zunehmend auch zum erfolgreichen bayerischen Exportartikel. Hier sieht die NürnbergMesse Group mit ihren über 580 Mitarbeitern in den nächsten Jahren ihr größtes Expansionspotenzial. Schlüssel hierfür sind die Tochtergesellschaften in fünf Ländern - von Italien bis Indien, von Brasilien bis Nordamerika und China. Weiterere Repräsentanzen sind geplant. Hinzu kommt ein Netzwerk von rund 50 Vertretungen, die in mehr als 100 Ländern auf allen Kontinenten der Erde für das Veranstaltungsportfolio der NürnbergMesse Group Aussteller und Besucher gewinnen. 20 eigene Fachmessen im Ausland.

Wenn rund um den Globus wichtige Branchenmessen ihre Tore öffnen, halten immer öfter die Nürnberger Messe-Experten die Fäden in der Hand: Bei zahlreichen Kooperationen mit lokalen Veranstaltern, vor allem aber mit 20 eigenen Fachmessen, setzen sie auf Wachstumsmärkte wie etwa für die Automobilindustrie in China oder in der Baubranche etwa mit der "ACREX India" oder der "Glass South Amerika" in Brasilien.

Bewährte Strategie: Erfolgsrezepte exportieren

Oft werden dabei in Nürnberg erfolgreich erprobte Messekonzepte exportiert, vor allem für Leitmessen wie etwa im Bereich Bio, Coatings, Druckguss, Glas, Heimtier oder Kälte und Klima. Von der BIOFACH, Europas Leitmesse für Biolebensmittel, gibt es heute fünf Ableger in Japan, China, Brasilien, Indien und den USA. Die Fensterbau/Frontale hat eine Schwestermesse in Indien. Die European Coatings Show, die weltweit größte Branchenschau für die Farb- und Lackindustrie, erhielt mit der American Coatings Show einen Ableger in Atlanta, USA oder mit der PAINTINDIA in Mumbai.

Auf die Erfahrungen mit der Getränkemesse BrauBeviale setzen die "InterBEV Process" im September in Chicago oder die "Beviale" in Moskau. Ebenfalls im Ausland erfolgreich: die Nürnberger POWTECH, Leitmesse für die Be- und Verarbeitung von Pulver und Schüttgut sowie für innovative Technologien zur Herstellung fester, halbfester und flüssiger Arzneiformen mit Parallelmessen in China, Indien und Brasilien.

Voller Terminplan auch in Nürnberg

Auf dem Nürnberger Messegelände selbst stehen jedes Jahr rund 170 Fachveranstaltungen auf dem Terminplan, mit weiter wachsender Tendenz. 15 Mal wird dabei jeder Quadratmeter Hallenfläche auf dem Nürnberger Messegelände jedes Jahr belegt. Neue Projekte sollen die Auslastung weiter optimieren. So wird aktuell tatkräftig das Trend-Thema "Food Trucks" und "Streetfood" an die bestehende Messe "BrauBeviale" in Nürnberg angedockt.

Kernstrategie: Neue Märkte schnell besetzen

Was die NürnbergMesse stark macht, ist die Flexibilität neue Märkte zu entdecken und auf Marktveränderungen schneller zu reagieren als andere. Ein Beleg dafür sind neue Fachmessen für besonders zukunftsträchtige Branchen: zum Beispiel die "embedded world", eine Messe rund um die verborgenen Computersysteme in unserer Lebenswelt. Besucherplus bei der letzten "embedded world": 18 Prozent.

"Enforce Tac", eine Messe rund um Sicherheitsausrüstung, meldete zuletzt 58 Prozent Plus bei den Ausstellern aus aller Welt. Dieses Erfolgskonzept funktioniert auch im Ausland: Neu im Messekalender 2015 sind deshalb hier beispielsweise das "E-Mobility Technology Forum" in Shanghai oder die "it-sa Brasilien", eine Internationale Conference mit Fachmesse für internationale IT-Sicherheit, einem Thema, das auch in Südamerika wachsende Bedeutung gewinnt.

Ob in China oder Indien: Die NürnbergMesse ist nicht nur in der fränkischen Metropole, sondern in vielen Länder der Welt als Messeveranstalter erfolgreich. Foto: obx-news

Ob in China oder Indien: Die NürnbergMesse ist nicht nur in der fränkischen Metropole, sondern in vielen Länder der Welt als Messeveranstalter erfolgreich. Foto: obx-news


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