Aktuelle Pressemitteilungen

20.07.2015

2014 bescherte der NürnbergMesse "Millionen-Rekorde"

Der Mut zum Einstieg in neue Märkte und die weiterhin ungebremste Internationalisierung waren der Schlüssel für das bisher erfolgreichste Jahr in der Geschichte der fränkischen Messegesellschaft.

Nürnberg (obx) - Der Messestandort Nürnberg hat seine Position als "Schaufenster für die Welt" 2014 nochmals deutlich ausgebaut. Mit nahezu einer Million Quadratmeter vermieteter Ausstellungsfläche und erstmals über einer Million Fachbesucher hat sich die NürnbergMesse Group im Ranking der führenden europäischen Messestandorte weiter nach oben geschoben. Im weltweit wichtigsten Messemarkt Deutschland ist Nürnberg im "Spiel der großen sieben" Messestandorte fest etabliert. "Wir agieren heute auf Augenhöhe mit den Messeplätzen Köln und Berlin", sagte Peter Ottmann, einer der beiden Geschäftsführer der NürnbergMesse Ende letzter Woche bei der Vorstellung der Bilanz 2014.

Die Zuwachsraten der NürnbergMesse lagen demnach im letzten Jahr deutlich über dem Durchschnitt der übrigen deutschen Messestandorte (Branchenzahlen in Klammern). Die NürnbergMesse zählte bei ihren Fachmessen am Standort Nürnberg drei Prozent (Messeplatz Deutschland: +1,5 Prozent) mehr Aussteller und sieben Prozent (Messeplatz Deutschland +0,3 Prozent) mehr Fachbesucher. Auch das Volumen der vermieteten Ausstellungsfläche wuchs um sieben Prozent gegenüber nur +0,3 Prozent im Durchschnitt der deutschen Messestandorte.

Für die Metropolregion Nürnberg, Nord-Ostbayern und damit letztendlich für den gesamten Freistaat ist die NürnbergMesse damit anhaltend dynamischer Motor der Internationalisierung und der Globalisierung des Wirtschaftsstandorts geworden: Bei den internationalen Fachmessen in Nürnberg kommen mittlerweile 55 Prozent der Aussteller und 37 Prozent der Besucher aus dem Ausland. Der Trend setze sich 2015 fort, sagte Dr. Roland Fleck, ebenfalls Geschäftsführer der Messegesellschaft.

Gewinne statt Subventionen
Die meisten deutschen Messegesellschaften sind als Aushängeschilder für ihre Standorte öffentlich subventioniert. Die NürnbergMesse verzeichnete auch 2014 - trotz des turnusgemäßen Pausierens einer großen Fachmesse im "geraden Ausstellungsjahr" - bei rund 229 Millionen Euro Umsatz 8,2 Millionen Euro Jahresüberschuss. Dies entspreche gegenüber dem Jahr 2013 einen Umsatzanstieg von 19 Prozent, sagte Fleck. Sein Fazit im Rückblick: "Die NürnbergMesse ist kerngesund. Sie braucht keine staatliche Alimentierung". Ziel der fränkischen Messegesellschaft sei es, auch in Zukunft schneller zu wachsen als der Markt, sowohl am Standort Nürnberg wie auch weltweit.

Motor des Erfolgs der Nürnberger Messemanager sind neben der Internationalisierung die optimalen Rahmenbedingungen für Aussteller und Besucher auf dem Messegelände in Nürnberg, aber auch der frühe Einstieg in globale Trends. In vielen Fällen wurden neue Messeprojekte schnell in ihren Fachbereichen zu Weltleitmessen: von der größten Messe für Bio-Lebensmittel BIOFACH bis hin zur Weltleitmesse für vernetzte Intelligenz: embedded world. Spiegelbild der wachsenden internationalen Sicherheitsherausforderungen ist die Erfolgsgeschichte der ebenfalls relativ jungen "Enforce Tac", einer Spezialmesse für Sicherheitsexperten. Ihre Ausstellungsfläche stieg zuletzt um 75 Prozent.

Weltweit in 117 Ländern präsent
Die NürnbergMesse setzte weiterhin auf eine Internationalisierung ihres Messe- und Veranstaltungsgeschäfts, sagte Geschäftsführer Peter Ottmann. Und damit profitiert auch der Messestandort Nürnberg. Fünf Tochtergesellschaften, 51 Auslandsvertretungen und seit diesem Jahr auch eine Niederlassung in Österreich entwickeln die internationalen Messeprojekte der Nürnberger in 117 Ländern der Erde. Dieses Netzwerk beflügelt auch die immer stärkere Internationalisierung der Fachmessen in Nürnberg mit dem Ziel, weitere Weltleitmessen für die unterschiedlichsten Branchen in Nürnberg zu entwickeln.

Expansion nach Russland in schwierigem Umfeld
Ihrem Management zufolge setzt die NürnbergMesse in Zukunft auf solide Expansion, zeigt aber auch Mut zum Risiko. Während derzeit die meisten Messeveranstalter den russischen Markt verlassen, wird die NürnbergMesse 2015 beispielsweise erstmals "als Erstaufschlag in einer schwierigen Zeit", so Ottmann, die Beviale Moscow starten - einen Ableger der BrauBeviale Nürnberg, der Weltleitmesse für die Getränkeindustrie. Auch das Brasiliengeschäft soll in diesem Jahr und 2016 verstärkt angekurbelt werden. Zugleich sei der Erfolgskurs in Deutschland vorgezeichnet. Auf der größten Verpackungsmesse der Welt, der FachPack, werde beispielsweise in diesem Jahr die Ausstellungsfläche um 12 Prozent wachsen.

Auch neue Trends haben die Nürnberger fest im Blick: Spektakuläres Highlight der nächsten BrauBeviale in Nürnberg im November dieses Jahres beispielsweise wird eine Sonderausstellung zum Thema "Street Food Convention" sein, die der wachsenden Begeisterung für Foodtrucks Rechnung trägt. Bereits heute ist Nürnberg heimliche Hauptstadt dieser in den USA zunehmend beliebten "fliegenden Restaurants", die an ständig wechselnden Standorten mit unterschiedlichsten Spezialitäten die hungrigen Kunden begeistern. Die NürnbergMesse will diesen neuen Trend ab sofort eine Messeplattform geben und so in Deutschland populär machen.

Halten die NürnbergMesse seit Jahren auf Erfolgskurs: die CEOs der NürnbergMesse Group (v. l.), Peter Ottmann und Dr. Roland Fleck. Foto: obx-news/NürnbergMesse

Wächst und wächst und wächst: das Nürnberger Messegelände hat sich mittlerweile auf eine Fläche von knapp einer Million Quadratmeter ausgedehnt. Im vergangenen Jahr kamen zu 151 Messen und Tagungen 1,32 Millionen Besucher. Foto: obx-news/NürnbergMesse


Download Alle Bilder als ZIP-Archiv

Für weitere Informationen bzw. Rückfragen wenden Sie sich bitte an thomas.koch@nuernbergmesse.de
Die Verwendung der Bilder ist gegen Zusendung eines Belegexemplars honorarfrei.

Belegexemplare bitte senden an:
NürnbergMesse GmbH | c/o NewsWork AG | Weinzierlstraße 15 | 93057 Regensburg