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14.10.2015

Mobile Genussküchen: Foodtrucks "überrollen" Deutschland

Guerilla Groestl und Burrito Banditos statt langweiliges Fastfood: Nürnberg ist der Motor eines neuen genussvollen Megatrends: Streetfood serviert von mobilen Küchen  

Nürnberg/Regensburg (obx) - In Amerika stehen sie in den Großstädten an fast jeder Ecke. In Deutschland rollen immer mehr durch die Städte: Foodtrucks - rollende Restaurant-Küchen, die mittags in Industrie- und Gewerbegebieten, in Innenstädten, abends in Szenevierteln oder auch am Rande von Großveranstaltungen kulinarische Genüsse bieten. Burrito Bandito, Backfisch-Kutter, Pasta Laster & Co. bringen Abwechslung in die Fastfood-Szene Das Geschäft mit den Foodtrucks entwickelt sich zu einem Megatrend. Streetfood-Festivals, ob in Regensburg, in Passau (28.11.), oder auch Landshut sind Publikumsrenner. Motor der neuen deutschlandweiten Genussbewegung aber ist Nürnberg. In der Frankenmetropole mit den derzeit meisten Foodtrucks deutschlandweit gibt es demnächst auch die erste Messe zu dem Thema: die 1. Street-Food-Convention (SFC) vom 12. bis 13. November.

Den Fastfood-Läden der bekannten Burger-Ketten erwächst eine schmackhafte Konkurrenz. Einfallsreichtum gegen Einheitskost ist das Motto der Foodtrucker: Käseknöpfle oder "funky fresh fingerfood", Apreas, eine südamerikanische Antwort auf die klassischen Burger, oder Rib Wich (Smoked Pork aus der Rippe) stehen auf der Speisekarte. Rollende Backfischkutter bringen Meeresspezialitäten in die Großstädte, anderswo kurven Pasta-Taxis durch die Gegend. Selbst Insekten haben Foodtrucker schon als essbare Snacks zur kulinarischen Geschäftsidee entwickelt. Für Liebhaber des Luxus serviert ein Champagner-Diner-Truck an wechselnden Standorten am Straßenrand zu Champagner edlen Tafelspitz mit Wildkräutern.

1866, also vor fast genau 150 Jahren, wurde die Idee zu den rollenden Verköstigungsstationen im Wilden Westen der USA geboren. Heute durchziehen die Food-Karawanen motorisiert, zumeist mit umgebauten alten Lieferwagen, Deutschlands Großstädte.  Und der nordbayerische Raum in und um Nürnberg steht im Mittelpunkt des neuen Trends: 22 verschiedene Foodtrucks sorgen dort derzeit für kulinarische Abwechslung auf den Straßen, gefolgt von Hamburg mit 11, Berlin mit 10, München mit acht und Stuttgart mit vier Foodtrucks. Die Truck-Gastronomen kochen oft exotisch. Sie fahren in Gewerbegebiete, auf die Parkplätze von Großfirmen oder in Industrieparks, präsentieren ihre Kunst auf Festivals und Sportveranstaltungen oder machen früh am Morgen hungrige Discogänger satt.
In den Zentren der Foodtruck-Bewegung rollen die motorisierten Restaurants in einigen Ballungszentren sogar nach Fahrplan, damit die Kunden täglich andere Genüsse erleben und bereits heute wissen, welcher Gaumenschmaus sie morgen erwartet.

Klaus P. Wünsch aus Nürnberg gilt als bester Szenekenner. Er ist auch der Initiator der ersten deutschen Foodtruck-Messe, der  Street-Food-Convention (SFC), vom 12. bis 13. November auf dem Nürnberger Messegelände. "Die Street Food-Szene wächst extrem schnell. Das ist nicht nur eine Mode. Da entsteht gerade ein echter Markt, der großes Potenzial hat", sagt er. "Die SFC, verbunden  mit der Messe BrauBeviale,  ist eine Chance für jedes Unternehmen, den Schwung dieser neuen Branche zu nutzen."

Das haben auch bereits die ganz großen der Fast-Food-Szene entdeckt. Insider berichten, dass selbst McDonalds, die größte  Burger-Kette der Welt, jetzt darüber nachdenkt, Foodtrucks auf die deutschen Straßen zu schicken. Wo und wann welche Foodtrucks ihre Spezialitäten anbieten, das ist tagesaktuell im Internet unter www.foodtrucks-deutschland.de zu lesen. Sogar eine App für Handys kursiert bereits im Internet.

Foto: NürnbergMesse / Uwe Niklas


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