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23.03.2017

NürnbergMesse: Für immer mehr Mittelständler "Türöffner" in weltweite Märkte

Große Bühne für kleine Betriebe: Bayerns und Deutschlands Mittelstand profitiert zunehmend vom weltumspannenden Netzwerk und Know-how der NürnbergMesse - über deutsche Gemeinschaftsstände auf mittlerweile fünf Kontinenten. 2017 organisieren die Franken so viele deutsche Messepavillons im Ausland wie nie zuvor.

Nürnberg (obx) - Messestände als "begehbare Visitenkarten" eines Unternehmens sind für viele deutsche Unternehmen nach wie vor der Schlüssel zur Eroberung neuer Märkte: Vier von fünf Unternehmen (83 Prozent) sagten bei einer repräsentativen Befragung zum Auslandsmesseprogramm des Bundes, sie hätten dank der Präsenz bei den weltweiten Branchentreffs ihre Exporte gesichert oder ausgebaut. Gerade für viele junge und mittelständische Unternehmen sind die Kosten für eine Messeteilnahme in den USA, Brasilien und Indien aber so hoch, dass die Firmen sie allein nicht stemmen können. Wachsenden Erfolg hat deshalb ein Modell, bei dem sich deutsche Unternehmen an einem gemeinsamen Stand präsentieren. Zu einem Motor dieser deutschen Pavillons auf den wichtigsten Ausstellungen weltweit hat sich die NürnbergMesse entwickelt: Sie wird in diesem Jahr bei insgesamt 51 Messen auf fünf Kontinenten zum Türöffner für bayerische und deutsche Mittelständler - ein neuer Rekord.

Von Australien bis Thailand und von Brasilien bis Indien: Quer über alle Branchen, Boomregionen und Wachstumsmärkte rund um den Globus bereiten die Experten der NürnbergMesse in diesem Jahr die Bühne für deutsche Start-ups und Mittelständler. Ein besonderer Schwerpunkt sind in diesem Jahr die Messen und Kongresse im Gesundheitssektor und der Medizintechnik. Dort organisieren die Nürnberger Pavillons unter anderem bei der "Australian Healthcare Week", der "China International Medical Equipment Fair", der "Medtec China" und der "Medicall Mumbai".

"Der Schritt in diese neuen Märkte und Länder kann für kleine und mittlere Unternehmen eine Herausforderung sein. Ein effizientes Sprungbrett zu neuen Kontakten bieten Gemeinschaftsstände", sagt Dr. Roland Fleck, CEO der NürnbergMesse Group. "Wir begleiten Aussteller seit vielen Jahren bei ihrem internationalen Messeauftritt und kümmern uns darum, dass vor Ort alles reibungslos läuft", erklärt er.

Im Ausland agieren die fränkischen Messeprofis dabei als "Botschafter" Deutschlands und der Bundesländer: Beauftragt werden sie vom Bundeswirtschaftsministerium, dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft oder auf Länderebene von Bayern International und Hessen Trade & Invest. Die Ministerien haben jeweils eigene Programme, bei denen sich Unternehmen für eine Vielzahl von Messen im Ausland registrieren können. Für ihre "Visitenkarte" im Ausland erhalten die Firmen vielfältige Unterstützung - vom Thema "Standbau" bis hin zur Messeorganisation - und profitieren zusätzlich von vergünstigen Teilnahmepreisen, die z.T. bis zu 50% günstiger sind, als eine individuelle Messeteilnahme.

Dabei profitiert die NürnbergMesse, die heute zu den fünfzehn größten Messegesellschaften der Erde zählt, von ihrem eigenen weltumspannenden Netzwerk: Dazu gehören rund 120 nationale und internationale Fachmessen sowie 50 Vertretungen, die in über 100 Ländern aktiv sind. In China, Nordamerika, Brasilien, Italien und in Indien haben die Nürnberger sogar eigene Tochtergesellschaften. "Gerade in diesen Ländern ist unsere Expertise besonders gefragt", sagt Dirk Lauterbach, der Abteilungsleiter "International Pavilions" bei der NürnbergMesse. In China organisieren die Franken in diesem Jahr zwölf Gemeinschaftsstände - von der Kälte- und Klimatechnik bis hin zu Farben-, Lack- und Beschichtungsbranche. Jeweils vier "deutsche Bühnen" verantworten die Profis aus Nürnberg in den USA, Brasilien und Indien.

Auch auf Wachstumsmärkten wie dem Iran oder den Vereinigten Arabischen Emiraten agieren die Franken 2017 als Türöffner für Bayerns und Deutschlands Mittelstand. "Viele Unternehmen schätzen, dass sie viel Geld sparen, nicht selbst einen aufwändigen Messestand organisieren müssen und sich vor Ort auf neue Kontakte und Geschäfte konzentrieren können", sagt Lauterbach. Ein Unternehmen, das er als Beispiel für diese internationale Erfolgsgeschichte nennt: die Möller-Chemie GmbH aus Ihrlerstein im ostbayerischen Landkreis Kelheim. Die Firma, die sich seit drei Jahrzehnten auf Produkte zur Reinigung, Schutz und Pflege von Naturstein, Keramik und Kunststein spezialisiert, wagte mit den Nürnbergern zum erstem Mal den Schritt in eine neue Welt: auf "The Big 5 Dubai", die größte Baumesse im Mittleren Osten.

"Wir schätzen den Rundum-Service sehr. Die Organisation durch die NürnbergMesse war sehr professionell", sagt Geschäftsführer Jürgen Möller. Dadurch habe sich sein Unternehmen auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren können: Fachgespräche mit Interessenten führen. In diesem Jahr ist Möllers Firma mit einem von der NürnbergMesse betreuten Gemeinschaftsstand abermals in Dubai und erstmals auch in Norwegen.

Bild: obx-news/NürnbergMesse


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